5 Tipps für die optimale Bildunterschrift

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Schon des Öfteren haben wir in diesem Blog auf die herausragende Bedeutung des Bildes für Ihre Content-Marketing-Arbeit hingewiesen. Logisch, denn rund 90 % der Zeitungsleser blicken als erstes aufs Foto. Und als zweites? Oft ist es die Bildunterschrift. Höchste Zeit, sich damit näher zu befassen.

Zumindest in der Printwelt gilt nach wie vor: Ein Bild ohne Bildunterschrift ist wie ein Auto ohne Kennzeichen – für den öffentlichen Verkehr nicht zugelassen. Zugegeben, Bildunterschriften sind kurz. Komplexe Sachverhalte lassen sich dort nicht unterbringen. Wenn Sie es aber geschickt anstellen, können Sie dieses Textelement im Interesse Ihres Content-Marketing-Zieles einsetzen. Und umgekehrt: Wenn die Bildunterschrift irreführend oder nichtssagend ist, besteht die Gefahr, dass sich der Leser erst gar nicht Ihrem eigentlichen Artikel zuwendet.

Woraus besteht die Bildunterschrift?

In aller Regel sind in der Bildunterschrift zwei Elemente unterzubringen: der Bildnachweis und die Bildbeschreibung. Beim Bildnachweis geht es darum, den Fotografen und den Lizenzgeber des Bildes nennen. Dazu sind Sie lizenzrechtlich verpflichtet. Die Bildbeschreibung hingegen ist echte redaktionelle Arbeit – allerdings für viele Journalisten eine eher lästige Pflichtübung.

Dementsprechend lieblos und uninspiriert sehen Bildbeschreibungen oft aus. Machen Sie es besser! Denn gerade im Rahmen von Verbrauchertexten bietet Ihnen die Bildbeschreibung die Chance, eine interessante Zusatzbotschaft zu transportieren und/oder Interesse für Ihren eigentlichen Haupttext zu wecken. Daher möchten wir Ihnen auf Basis unserer langjährigen Praxiserfahrung hier fünf Tipps geben.

1. Nutzen Sie den Vorteil eigener Bilder!

Als Kommunikations-Verantwortliche wissen Sie, wie schwer es im Earned-Media-Bereich ist, den Namen Ihrer Firma oder Ihres Produktes im Text unterzubringen. Anders bei der Bildunterschrift: Wenn Sie eigenes Bildmaterial liefern, müssen Sie Ihren Firmennamen als Bildrechte-Inhaber im Bildnachweis veröffentlichen. Somit ist automatisch sichergestellt, dass Ihr Firmenname im unmittelbaren Sachzusammenhang zum Bild dargestellt und vom Leser wahrgenommen wird. Aber nicht übertreiben: Verwenden Sie kein inhaltlich oder qualitativ ungeeignetes Bild, nur weil es Ihr eigenes ist. Dann lieber über Datenbanken passendes Bildmaterial einkaufen.

2. Achten Sie auf die Konditionen der Bilddatenbank!

Falls Sie Ihr Bildmaterial bei einer Datenbank kaufen, achten Sie auf das Kleingedruckte in deren Lizenzbedingungen. Manche Bilderdatenbanken bestehen darauf, dass nicht nur der Name der Datenbank, sondern auch der jeweilige Fotograf explizit im Bildnachweis erwähnt wird. Das bläht den Bildnachweis bisweilen ganz schön auf. Da bleibt für die Bildbeschreibung und Ihre Botschaft kaum Platz. Bevorzugen Sie daher Datenbanken, bei denen die Angabe der Datenbank-Quelle oder des Fotografen ausreicht.

3. Vermeiden Sie inhaltliche Dopplungen!

Ein weiteres No-Go bei Bildunterschriften besteht darin, wesentliche Inhaltselemente aus der Überschrift oder dem Einleitungstext zu wiederholen. Die Bildbeschreibung ist ein eigenständiges Content-Element und sollte dementsprechend eine eigene Aussage enthalten. Greifen Sie daher einen besonderen, für Ihr Thema relevanten und im Foto abgebildeten Aspekt auf, den Sie in der Bildbeschreibung entsprechend herausarbeiten. Und zwar am besten in einem kurzen Hauptsatz.

4. Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Lesers!

Die Bildbeschreibung sollte alle wesentlichen Fragen beantworten, die sich dem Betrachter des Bildes aufdrängen: Welche Personen sind zu sehen? Was machen die da? Wo ist die Aufnahme entstanden? Welche Fragen Sie im Einzelnen beantworten, hängt vom Thema und Ihrer Zielgruppe ab. Wenn Sie beispielsweise über ein neues Automodell berichten, wird den Leser vermutlich weniger interessieren, wo exakt das abgebildete Fahrzeug aufgenommen wurde oder wie der abgebildete Testfahrer heißt. Entscheidender ist, um welchen Fahrzeugtypen es sich genau handelt. Eine besondere Bedeutung kommt der Bildbeschreibung bei (Info-)Grafiken zu. Deren Kernaussage würde sich nämlich dem Leser ohne entsprechende Interpretationshilfe oft gar nicht erschließen.

5. Bieten Sie einen Mehrwert!

Eine Bildbeschreibung, die lediglich das Offensichtliche des Bildinhaltes in Textform wiedergibt, ist banal und für den Leser ohne jeglichen Nutzwert. Wenn beispielsweise auf dem Foto ein Einfamilienhaus mit zwei davor parkenden Autos zu sehen ist, sollte die Bildbeschreibung nicht lauten: „Parkende Autos vor einem Haus“. Bieten Sie Ihren Lesern stattdessen mindestens eine Zusatzinformation, die über die reine Motivbeschreibung hinausgeht. Ideal ist es, wenn es Ihnen dabei gelingt, den Leser auf den zugehörigen Artikel neugierig zu machen.

Im eben genannten Beispiel mit den parkenden Autos könnte die Bildbeschreibung lauten: „Der Trend zum Zweitwagen ist weiterhin ungebrochen“. Und wenn noch genügend Platz vorhanden ist, ließe sich noch ergänzen: „Umso wichtiger ist die Wahl der richtigen Kfz-Versicherung.“ Und schon wäre eine elegante Verknüpfung zu einem entsprechenden Ratgeberartikel hergestellt.

Fazit

Sie merken schon, in dem vermeintlich so unscheinbaren Kleintext namens Bildunterschrift steckt deutlich mehr Potenzial, als bei oberflächlicher Betrachtung vermutet. Denken Sie stets daran: Vielfach entscheidet die Bildunterschrift darüber, ob Ihr Text überhaupt konsumiert wird oder nicht. Daher ist jede Minute, die Sie für die Erstellung griffiger Bildunterschriften verwenden, gut investierte Zeit.

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