12 Tipps, wie Sie Ihr Tourismusziel in die Printmedien bringen

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Jede Tourismus-Region hat Kirchen, Denkmäler und Radfahrwege. Doch die Darstellung solcher Features allein reicht für ein erfolgreiches Content Marketing nicht aus. Gefragt ist das wirklich Besondere. Wir verraten Ihnen, wie Sie aus Ihrem Tourismusziel echte Highlights herauskitzeln und somit freiwillige Veröffentlichungen in Printmedien erzielen.

Ihr Tourismusziel in Deutschland auf einem umkämpften Markt

Reise-Destinationen stehen hierzulande unter einem enormen Wettbewerbsdruck. Sie kämpfen um die Gunst von inzwischen knapp einer halben Milliarde Menschen, die pro Jahr in einem deutschen Beherbergungsbetrieb übernachten. Hinzu kommen unzählige Kurzbesucher, die hier und da mal Station machen und vielfach ihr Geld bei der örtlichen Gastronomie lassen.

Was also tun, wenn Sie als Kommunikationsverantwortlicher einer örtlichen Touristen-Institution oder eines Touristenverbands von diesem bedeutenden Wirtschaftskuchen mehr als nur ein paar Krümel abbekommen möchten?

Mit attraktivem Content die Printmedien erobern

Als Kommunikationsverantwortliche haben Sie mehrere Möglichkeiten, Ihre Stadt, Ihre Region oder Ihr Land in den Fokus Ihrer Zielgruppe zu rücken.

Eine besteht darin, sich auf diversen (Tourismus-)Messen zu präsentieren oder entsprechende Events sogar selbst zu kreieren. Einverstanden.

Eine zweite Möglichkeit ist die Schaltung von Werbung – sei es in Print, Online oder anderen Medien. Man spricht hier von paid media. Ebenfalls plausibel. Jedoch ist die Schaltung von Anzeigen meist kostspielig.

Bleibt ein dritter Weg: die breite Streuung von Veröffentlichungen in Printmedien. Und zwar nicht teuer über Werbung eingekauft, sondern durch guten, attraktiven Inhalt redlich verdient (earned media). Großer Vorteil einer solchen Content-Marketing-Strategie: Sie ist nicht nur besonders glaubwürdig, sondern auch vergleichsweise kostengünstig. Und somit auch für mittelständische Unternehmen interessant. Allerdings setzt sie voraus, dass es Ihnen gelingt, Ihr Tourismusziel so attraktiv darzustellen, dass die zuständigen Redakteure den Artikel gerne abdrucken.

Doch gerade damit tun sich – wie wir aus langjähriger Erfahrung immer wieder feststellen – viele Tourismus-Institutionen recht schwer: Für sie ist der heimische Berg der schönste, die umliegenden Wanderwege die längsten und das örtliche Stadtfest nicht zu toppen. Und das soll genau so in jedem Artikel groß und breit drinstehen. Faktisch jedoch tendieren bei dieser Vorgehensweise die Chancen auf freiwillige Abdrucke gegen Null.

Bedenken Sie: In Deutschland gibt es rund 220 Radfernwege, ein Radwegenetz von 50.000 Kilometern, 200.000 Kilometer befestigte Wanderwege mit allein 220 namentlich benannten Touren, 20.000 kulturhistorische Gebäude wie Schlösser, Burgen und Ruinen, 50.000 Kirchen, 6.000 Museen – und unzählige Feste. Mit anderen Worten: Die Tourismusbranche erstickt förmlich in einem Überangebot. Die alleinige Beschreibung derartiger „Attraktionen“ reicht daher in aller Regel nicht aus, um den Print-Redakteur für Ihren Artikel zu begeistern. Gefragt ist das gewisse Etwas. Das, was nur Ihr Tourismusziel zu bieten hat.

12 Tipps für das gewisse Extra Ihres Tourismuszieles

„So etwas haben wir nicht“, denken Sie jetzt vielleicht. Doch genau das glauben wir von djd nicht! Mag sein, dass Ihr Tourismusziel nicht zu den aktuellen Hot-Spots der Nation zählt. Dennoch sind wir überzeugt, dass sich aus nahezu jeder Reisedestination ein medienwirksames Alleinstellungsmerkmal herauskitzeln lässt. Sie müssen nur wissen, wo und wie. Sie wollen Ideen zur Inspiration? Hier 12 Vorschläge:

  1. Faszinierende Fabelwesen: Trieb einstmals ein Fabeltier oder eine Sagengestalt ihr Unwesen in Ihrer Region?
  2. Spuk- und Schlossgeschichten: Welche spannenden oder gruseligen Geheimnisse ranken sich um Ihre Burg?
  3. Historisches Erbe: Hinterließ eine berühmte Malerin oder ein Politiker im Ort historische Spuren?
  4. Lustige Anekdoten: Fragen Sie Ihre Stadtführer nach Kuriositäten oder forschen Sie in den Archiven nach. Storytelling ist immer eine hervorragende Möglichkeit, Ihren Reiseort spannend einzurahmen.
  5. Attraktive Themen-Wanderungen: Bieten Sie eine Bier- oder Weinwanderung an? Oder bieten Sie ein Luxus-Wanderpaket mit besonderen Services wie einem Schuhputzer oder einem Fahrraddoktor an? (Nur unter solchen Voraussetzungen sollten Sie Ihren Wanderweg als Alleinstellungsmerkmal nutzen.)
  6. Ein Paradies für Botaniker: Sind in Ihrer Naturregion seltene Pflanzen heimisch? Oder besondere Tiere in größeren Ansammlungen?
  7. Architektonische Besonderheiten: Weist zum Beispiel Ihre Kirche eine funktionierende Kanzeluhr auf?
  8. Überregionale Events: Kommen Gäste aus ganz Deutschland – oder aus Übersee zu bestimmten Anlässen zu Ihnen?
  9. Instagram-tauglich feiern: Bieten Sie Hochzeitspaaren wild-romantische oder urig-rustikale Locations für ihre Hochzeiten an? Gerade Themen und Tipps rund um Hochzeit sind bei Printredakteuren immer heiß begehrt.
  10. Vorindustrieller Charme: Wird bei Ihnen mittelalterliches Handwerk betrieben – zum Beispiel in einer noch funktionierenden Wassermühle?
  11. Auszeichnungen & Pilotprojekte: Wurde Ihre Stadt besonders ausgezeichnet oder gibt es spezielle Projekte?
  12. Geknackte Rekorde: Weist Ihre Stadt einen Rekord vor (z.B. das größte Schnitzel, die meisten Weine, die längsten Blumenkübel)?

Konnten wir Sie inspirieren? Unsere Liste ist beileibe nicht vollständig. Doch Sie gibt Ihnen eine Idee davon, was medienrelevante Alleinstellungsmerkmale für ein Tourismusziel sein können.

Sie möchten ein konkretes Beispiel aus der Praxis? Lesen Sie in unserer Case Study, wie wir anhand dieser und ähnlicher Überlegungen für einen deutschen Naturpark innerhalb weniger Monate eine millionenfache Auflage erzielen konnten.

Konzentrieren Sie sich auf das gewisse Extra!

Sie merken: Mit ein wenig Kreativität gibt es vielfältige Möglichkeiten, um Ihrem Tourismusziel eine medienwirksame Besonderheit zu entlocken. Wichtig dabei: Wenn Sie einen oder mehrere Merkmale gefunden haben, stellen Sie diese in den Mittelpunkt Ihrer redaktionellen Beiträge. Denken Sie daran: Ein Grundprogramm bekommt Ihre Zielgruppe nahezu überall geboten. Das „i“-Tüpfelchen, Ihr Alleinstellungsmerkmal hingegen gibt den Ausschlag, sowohl für den Abdruck Ihres Tourismusziels in den Printmedien als auch für eine Buchung.

Sie möchten wissen, wie auch Ihre Tourismusregion erfolgreich in Printmedien platziert werden kann? Nehmen Sie gern mit uns Kontakt auf.

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