An anderer Stelle dieses Blogs haben wir bereits über die Bedeutung von earned media und owned media geschrieben. In diesem Beitrag beleuchten wir mit paid media den dritten Typus und zeigen dessen Vor- und Nachteile sowie dessen Einsatzmöglichkeiten im Content Marketing auf.

Foto: djd/J.Acedo

Was ist Paid Media?

Mit dem Begriff „paid media“ sind alle Publikationen gemeint, bei denen Sie die entsprechende Medienplattform für die Veröffentlichung bezahlen. Dabei ist es egal, ob Sie die Media-Leistung bei einer Zeitung, einer Website oder einem Radiosender einkaufen.

Die Vorteile von paid media

Der große Vorteil von paid-media-Marketing besteht darin, dass Sie als Kommunikationsverantwortliche die volle Kontrolle über den zu veröffentlichenden Inhalt haben. Sie entscheiden, wo Ihr Content erscheint und wie er aussehen soll. Auch den Umfang und den Zeitpunkt der Veröffentlichung bestimmen Sie. Auf diese Weise können Sie in kurzer Zeit bzw. punktgenau beachtliche Reichweiten erzielen.

Die Nachteile von paid media

Die Kehrseite der Medaille: Wie der Name schon sagt, müssen Sie für die Media-Schaltung bezahlen. Und das kann ganz schön ins Budget gehen. Gerade mittelständische Unternehmen mit ihren oft begrenzten Marketing- und Werbe-Etats stoßen da schnell an finanzielle Grenzen.

Ein weiterer Nachteil beim paid-media-Marketing liegt in der geringeren Glaubwürdigkeit der kommunizierten Inhalte. Paid media muss gegenüber dem Verbraucher als Werbung oder Anzeige kenntlich gemacht werden. Nicht zuletzt damit wird der Verbraucher den Aussagen der Werbebotschaft mit entsprechendem Misstrauen begegnen.

Sonderspezie Advertorial

Eine spannende Variante des paid-media-Marketings bieten Advertorials (auch Materndienste genannt). Hier können Sie die oben genannten Vorteile voll nutzen, wohingegen deren Nachteile zumindest abgemildert sind. Advertorials sind redaktionell aufbereitete Print- oder Online-Artikel, die den Leser mit spannendem bzw. relevantem Content ansprechen und zugleich ein klares Werbeziel verfolgen. Dementsprechend müssen auch Advertorials als Werbung oder Anzeige gekennzeichnet werden. Im Gegensatz zu klassischer Anzeigen- oder Display-Werbung bieten sie jedoch die Möglichkeit, Ihre Zielgruppe redaktionell und somit glaubwürdiger abzuholen. Dadurch können Sie Ihr Thema, Ihr Produkt oder Ihr Unternehmen optimal als Lösung eines relevanten Verbraucher-Problems positionieren. Und das mit beachtlicher Breitenwirkung: Binnen weniger Wochen können Sie Printauflagen von bis zu 10 Mio sowie Online-Reichweiten von über 50 Mio erreichen.

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